Swiss International Airlines-Flug von Seoul nach Zürich wegen medizinischem Notfall in Almaty umgeleitet
Ein Airbus A350 von Swiss International Airlines wurde während eines Langstreckenflugs von Seoul nach Zürich aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord in Almaty außerplanmäßig gelandet. Die Weiterreise wurde nach einer Ersatzbesatzung organisiert.
Medizinischer Notfall führt zu Zwischenlandung in Kasachstan
Am 7. Mai 2026 wurde der Swiss International Airlines-Flug LX-123 auf dem Weg von Seoul (Südkorea) nach Zürich (Schweiz) außerplanmäßig nach Almaty (Kasachstan) umgeleitet. Das Flugzeug, ein Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFB, befand sich in Reiseflughöhe FL380 etwa 300 nautische Meilen nordnordwestlich von Almaty, als die Crew aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord eine unerwartete Entscheidung treffen musste.
Einsatz von Bordärzten und medizinische Versorgung
An Bord befanden sich 227 Passagiere und 14 Crewmitglieder. Der medizinische Notfall betraf den Ersten Offizier, der ärztliche Hilfe benötigte. Drei anwesende Ärzte unter den Passagieren leisteten sofort Unterstützung und rieten der Flugleitung, das Flugzeug in Almaty zu landen. Die Maschine setzte daraufhin nach etwa einer Stunde sicher auf der Landebahn 05R in Almaty auf. Der betroffene Erste Offizier wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Regulatorische Vorgaben verhindern Weiterflug ohne Ersatzpilot
Obwohl sich neben dem Kapitän und dem Ersten Offizier auch zwei weitere Piloten an Bord befanden, war eine Weiterführung der Reise nach geltenden Vorschriften nicht möglich. Um die Flugtauglichkeit und die Sicherheit zu gewährleisten, muss ein Ersatzpilot nach Almaty gebracht werden. Die Crew wird nach der vorgeschriebenen Ruhezeit den Flug in den frühen Morgenstunden des 8. Mai 2026 fortsetzen.
Geplante Fortsetzung der Reise
Der Weiterflug ist für Freitag, den 8. Mai 2026, gegen 01:45 Uhr Ortszeit Almaty vorgesehen. Die planmäßige Ankunft in Zürich wird für den gleichen Tag um 06:30 Uhr Ortszeit erwartet.
