KLM Boeing 777-300 kehrt nach überhitzter Powerbank nach Amsterdam zurück
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Zivilluftfahrt19. September 2026·2 Min.

KLM Boeing 777-300 kehrt nach überhitzter Powerbank nach Amsterdam zurück

Eine KLM Boeing 777-300 musste nach einer überhitzten Powerbank und Rauchentwicklung über dem Atlantik nach Amsterdam zurückkehren.

Am 17. September 2026 kehrte eine Boeing 777-300 der KLM mit dem Kennzeichen PH-BVP auf dem Flug KL-735 von Amsterdam nach Curaçao nach einem Vorfall mit einer Powerbank nach Amsterdam zurück, wo sie rund 5,5 Stunden nach dem Start sicher landete. An Bord des Flugzeugs befanden sich 322 Menschen. Es wurden keine Verletzten gemeldet.

Details zum Vorfall

Das Flugzeug befand sich auf Flugfläche FL300 über dem Atlantischen Ozean, etwa 1260 Seemeilen südwestlich von Amsterdam, als die Besatzung die Entscheidung zur Umkehr traf, nachdem eine Powerbank eines Passagiers überhitzt war und Rauch entwickelte. Die Flugbegleiter konnten ein kleines Feuer schnell löschen und das Gerät sichern. Niederländischen Medienberichten zufolge gehörte die betroffene Powerbank einem ehemaligen KLM-CEO, der in der ersten Klasse reiste und das Gerät im Schlaf aufgeladen haben soll. Zeugenberichten zufolge kam es zu einem lauten Knall, der das benachbarte Passagierfenster beschädigte und Rauchschäden im Bereich des Sitzes verursachte.

Auswirkungen und Untersuchung

Die Fluggesellschaft erklärte, dass Passagiere zwei Powerbanks im Handgepäck mitführen dürfen, diese jedoch sichtbar bleiben müssen und weder genutzt noch aufgeladen werden dürfen. Die Airline untersucht derzeit, ob die Powerbank tatsächlich genutzt oder geladen wurde. Die betroffenen Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht. Das Flugzeug befand sich am 19. September 2026 noch immer am Boden in Amsterdam.

Quelle

The Aviation Herald