Delta-Airlines-Flug muss über dem Atlantik umkehren – Triebwerksproblem zwingt A330 zur Landung in Dublin
Ein Langstreckenflug von London nach Boston musste über dem Atlantik plötzlich umkehren. Grund war ein Problem mit einem Triebwerk.
Umkehr über dem Atlantik
Ein Airbus A330-900 der Delta Air Lines (Kennzeichen: N429DX) war als Flug DL-59 von London Heathrow (Großbritannien) nach Boston (USA) unterwegs, als es zu einem Zwischenfall kam.
Das Flugzeug befand sich bereits auf Reiseflughöhe über dem Atlantik, rund 250 nautische Meilen west-südwestlich von Shannon (Irland), als die Crew reagierte.
Triebwerksproblem zwingt zur Entscheidung
Während des Fluges kam es zu einem Problem an einem der Triebwerke vom Typ Rolls-Royce Trent 7000.
Die Besatzung reduzierte den Schub des betroffenen Triebwerks auf Leerlauf und entschied sich aus Sicherheitsgründen zur sofortigen Umkehr.
Sinkflug aus großer Höhe
Im Zuge der Umleitung sank das Flugzeug kontrolliert von Flugfläche 360 (ca. 11.000 Meter) auf etwa Flugfläche 220 ab.
Solche sogenannten „Drift-Down“-Manöver sind Standardverfahren bei Triebwerksproblemen, um die optimale Flughöhe bei reduzierter Leistung zu erreichen.
Sichere Landung in Dublin
Die Maschine kehrte nach Irland zurück und landete etwa 65 Minuten nach der Entscheidung sicher auf der Landebahn 10L in Dublin.
Rettungskräfte überprüften das Flugzeug nach der Landung vorsorglich.
Flug gestrichen
Nach der Landung rollte das Flugzeug eigenständig zur Parkposition.
Der Weiterflug nach Boston wurde jedoch gestrichen. Zum Zeitpunkt der letzten Meldung befand sich das Flugzeug noch mehrere Stunden nach der Landung am Boden.
Einordnung
Triebwerksprobleme während Langstreckenflügen sind selten, werden jedoch durch klar definierte Sicherheitsverfahren abgesichert. Moderne Flugzeuge wie der Airbus A330 sind dafür ausgelegt, auch mit einem Triebwerk sicher weiterzufliegen.
