Tail Strike bei Landung einer ANA Boeing 787-9 in Houston – Untersuchung durch NTSB und JTSB
Am 27. Februar 2026 kam es bei der Landung eines ANA-Fluges von Tokio nach Houston zu einem Tail Strike. Das Flugzeug rollte zwar sicher aus, doch die US- und japanischen Behörden haben den Vorfall als Unfall eingestuft und leiten eine Untersuchung ein.
Am 27. Februar 2026 landete eine Boeing 787-9 der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) am Flughafen Houston Intercontinental (IAH). Während der Landung auf der Piste 26L berührte das Heck des Flugzeugs die Landebahn – ein so genannter Tail Strike. Trotz dieses Zwischenfalls konnte die Maschine mit 197 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern an Bord ohne weitere Probleme ausrollen und zur Parkposition rollen.
Details zum Vorfall
Die betroffene Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen JA873A war auf dem Flug NH-114 von Tokio Haneda nach Houston unterwegs. Kurz vor dem Aufsetzen kam es zu dem Kontakt der Flugzeughecksektion mit der Piste. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt, und das Flugzeug blieb fahrbereit.
ANA bestätigte den Tail Strike und teilte mit, dass die zuständigen Luftfahrtbehörden – die US-amerikanische National Transportation Safety Board (NTSB) sowie die japanische Japan Transport Safety Board (JTSB) – den Vorfall als Unfall klassifiziert haben. Beide Organisationen arbeiten derzeit gemeinsam an der Untersuchung der Ursachen.
Laufende Untersuchungen und Reparaturen
Seit dem Zwischenfall befindet sich die Maschine noch am Boden in Houston. ANA hat mit den Reparaturarbeiten begonnen, um den Schaden am Flugzeug zu beheben. Über den genauen Umfang der Beschädigungen liegen bislang keine detaillierten Informationen vor.
Die rechtzeitige Untersuchung und die Reparaturmaßnahmen sind zentral, um die Sicherheit im Flugbetrieb zu gewährleisten und mögliche Ursachen für das Ereignis zu identifizieren.
